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DAMIT DU IM ALTER NICHT IN SAURE ZITRONEN BEISSEN MUSST!

Schüler Berufsunfähigkeitsversicherung

Viele Menschen unterschätzen die Bedeutung der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Darunter viele junge Menschen. Insgesamt sind zwei Drittel der Menschen nicht durch BU geschützt. Eine solche Absicherung macht Sinn: Schließlich erreicht jeder Fünfte aus gesundheitlichen Gründen an seinem Arbeitsplatz nicht bis zum Rentenalter.

Der Grund für die Nichtanerkennung der Bedeutung einer solchen Rentenversicherung liegt häufig in einer falschen Risikoeinschätzung: Entgegen der Vermutung sind dramatische Unfälle mit Berufsunfähigkeit keine Seltenheit. Es sind auch Volkskrankheiten, die relativ häufig auftreten und eine Ursache für Arbeitsunfähigkeit sind. Entsprechend wichtig ist Ihre Absicherung. Wir zeigen Ihnen die Risiken und wie Sie sich kostengünstig schützen können.

Wie sinnvoll ist eine BU für Schüler?

Eine Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung zahlt eine vereinbarte Rente, wenn Ihr Kind wegen einer Krankheit oder eines Unfalls schulunfähig werden sollte. Die Beiträge sind in jungen Jahren meist vergleichsweise gering. Davon profitieren besonders Schüler, die einen risikoreichen Beruf anstreben.

Je jünger, desto günstiger ist die BU

Grundsätzlich kann man sagen, je früher der Versicherte die BU abschließt, desto günstiger ist die Versicherung in der Regel. In jungen Jahren sind die Schüler meist noch gesund. Sie haben auch keine gefährlichen Jobs. Daher ist das Risiko der Arbeitsunfähigkeit, das von der Versicherungsgesellschaft bewertet wird, recht gering und die erforderlichen Beiträge sind daher relativ niedrig. Die Anschaffung einer neuen BU kann teurer werden, wenn Ihr Nachwuchs im Laufe der Jahre verschiedene Beschwerden oder Krankheiten entwickelt.
Mit einer guten BU-Versicherung muss sich Ihr Kind im Volljährigkeitsalter oder bei Berufsantritt keine Gedanken über neue Gesundheits- oder Gefährdungsbeurteilungen machen. So bleibt die Investition auch dann weitgehend gleich, wenn Ihr Kind erkrankt oder sich davor entscheidet, einen riskanten Beruf zu erlernen. Allerdings können sich die Zahlungen im Laufe der Zeit erhöhen, zum Beispiel wenn Ihr Kind mit einer höheren BU-Rente ins Berufsleben starten möchte.

Der Berufswunsch spielt eine Rolle

Vielleicht steht Ihr Kind kurz vor dem Abitur und beginnt eine Berufsausbildung – dann ist es an der Zeit, über BU nachzudenken. Dies gilt insbesondere dann, wenn Ihr Kind in einem sogenannten Risikoberuf arbeiten möchte. Versicherungen haben in diesen Berufen ein höheres Invaliditätsrisiko. Dazu zählen bei den meisten Versicherungsunternehmen vor allem körperliche, aber auch künstlerische oder soziale Berufe. Wer jedoch eine Ausbildung im Büro oder einen Universitätsabschluss anstrebt, profitiert nicht in jedem Fall von einer frühen Absicherung. Andererseits kann durch eine frühestmögliche Anmeldung zur Berufsunfähigkeitsversicherung der Beitrag reduziert werden. Wenn Sie jedoch eine Ausbildung zum Bürokaufmann oder ein Studium anstreben, profitieren Sie nicht unbedingt von einem Frühschutz. Die Prämien sind manchmal niedriger, wenn der Versicherte bereits an einer Hochschule eingeschrieben ist. Verschlechtert sich dagegen der Gesundheitszustand vorher, muss der Student einen Zuschlag zahlen. 

BU zahlt auch bei Schulunfähigkeit

 BU zahlt auch, wenn Ihr Kind für eine Weile zu krank wird, um zur Schule zu gehen. Wird Ihr Kind voraussichtlich mindestens die Hälfte der 6 Monate nicht zur Schule gehen, gehen die Versicherungen in der Regel davon aus, dass Ihr Kind die Schule nicht besuchen kann. Der Grund, warum eine Person nicht zur Schule kommen kann, ist nicht wichtig. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt hingegen nur Unfallleistungen, wenn Ihr Kind in der Schule oder auf dem Schulweg schwer verletzt wurde (sogenannte Wegeunfälle). Wenn Ihre Kinder nicht zur Schule gehen können, kann das zu finanziellen Problemen für Ihre Familie führen. Stellen Sie sich vor, Ihr Kind ist so krank oder verletzt, dass es sechs Monate oder länger zu Hause bleiben muss. Zu diesem Zeitpunkt muss möglicherweise mindestens ein Elternteil seine Arbeitszeit reduzieren, um seine Kinder zu Hause zu betreuen. Krankenkassen zahlen das Kinderkrankengeld nur für eine begrenzte Zeit. Im Gegenzug erhalten Sie monatlich die BU-Rente Ihres Kindes, bis das Kind schulunfähig ist.

Was ist wichtig bei einer Schüler-BU?

Bevor Sie nun eine Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung abschließen, möchten wir Ihnen die wichtigsten Punkte bei einem BU-Vertrag für Schüler aufzeigen.

Tätigkeit als Schüler abgesichert

Sie sollten in jedem Fall einen Tarif wählen, bei dem die Schulfähigkeit Ihres Kindes abgesichert ist. Bei Schülern ist es wichtig, dass der Versicherer die Teilnahme am regulären Schulunterricht als Maßstab für eine Be­rufs­un­fä­hig­keit anerkennt.

Nach­ver­si­che­rungs­ga­ran­tie

Die BU-Renten für Kinder sind am Anfang meist auf 1.000 Euro begrenzt. Im Laufe seines Lebens wird Ihr Kind aber eine höhere BU-Rente benötigen. Mit dem Start ins Berufsleben, bei einer Gehaltserhöhung oder einer Hochzeit steigt auch der finanzielle Absicherungsbedarf. Daher sollte der Versicherer erlauben, die vereinbarte Rente zu gewissen Anlässen zu erhöhen. Das sollte ohne erneute Gesundheitsprüfung und Risikoprüfung erfolgen. Das bedeutet, dass der Versicherer weder die Gesundheit noch den Beruf oder anderweitige gefährliche Hobbys erneut erfragt. Bedenken sollten Sie allerdings, dass durch eine Erhöhung der BU-Rente auch der Beitrag deutlich steigt.

Keine Verweisung auf andere Schulform

Manche Versicherer verweisen Schüler auf eine andere Schulform, wenn sie schulunfähig werden. Das heißt, der Versicherer könnte feststellen, dass ein Gymnasiast noch auf die Realschule gehen kann. Zahlungen aus der Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung erhält der Schüler dann nicht. Auf eine solche abstrakte Verweisung sollte der Versicherer verzichten.

Keine Beitragserhöhung bei Jobwechsel

Achten  Sie darauf, dass der Versicherer auf eine Anzeigepflicht bei einem Jobwechsel verzichtet. Dadurch bleiben die Beiträge niedrig, auch wenn Ihr Kind nach dem Abschluss einen risikoreichen Beruf ausübt.

Besserstellung bei Wahl eines risikoärmeren Berufs

Hingegen sollte der Vertrag die Regelung enthalten, dass Ihr Kind später geringere Beiträge zahlen muss, wenn es in einen risikoärmeren Beruf wechselt. Ob der Versicherer einen Preisnachlass für den neuen Job gewährt, kann Ihr Kind später beim Ver­si­che­rungsmakler oder direkt beim Versicherer erfragen.

Wie teuer ist eine BU für Schüler?

Schüler kommen in der Regel noch vergleichsweise günstig an eine Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Es kann einen entscheidenden Unterschied machen, ob Ihr Kind noch zu Schulzeiten eine BU abschließt oder erst in seiner Ausbildung. Gymnasiasten kommen in der Regel günstiger an eine BU als Real- oder Hauptschüler. Studenten kommen in der Regel ebenfalls günstig weg. 

Wo bekommen Sie eine BU für Kinder?

Wir raten Ihnen, eine Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung bei einem erfahrenen Ver­si­che­rungsmakler abzuschließen. Vergleichsportale im Internet können Sie zwar nutzen, um sich einen ersten Eindruck von den Preisen zu verschaffen. Doch eine individuelle Beratung ersetzt das in aller Regel nicht. Denn bei der Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung geht es am Ende um eine gute Leistung, der Preis ist eher zweitranging.

Zudem kann es für gesundheitlich vorbelastete Schüler schwierig werden, durch die Gesundheitsprüfung zu kommen. Ein Ver­si­che­rungsmakler kann eine anonymisierte Risikovoranfrage bei verschiedenen Versicherern stellen und so die Ver­si­che­rung finden, die den Schüler zu den günstigsten Bedingungen versichert.

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